Was ist Alltagsphilosophie?

Was ist Alltagsphilosophie?

Was bedeutet es für die Themen dieser Veranstaltungsreihe?

In Filmen und Büchern und unseren privaten Gesprächen geht es oft um die zentralen Begriffe uns­eres Zusammen­lebens:

Schuld, Verantwort­ung, Gerechtigkeit, Freiheit, Vergebung. Das sind Begriffe und damit verbundene Probleme, die auch den Kern der Philosophie als Tugend des Denkens bilden.

Dass philosophische Auseinandersetzung Früch­te tragen kann, indem sie alltägliche Ein­stel­lun­gen genauer beleuchtet, wollen wir gemein­sam erarbeiten und wie man philosophisch diskutiert und argumentiert.

Entdecken Sie selbst, wo die Philosophie im Alltag überall lauert:

Rationale Entscheidungen, Intuition, Gefühle und Stimmungen, die Inter­pre­ta­tion der Wahr­nehmung, Zweifel, Glaube und Überzeugungen, Meinungen und Wünsche:

Haben Sie schon ein­mal einen Tag lang auf all dies verzichtet? Sicher nicht!

Auch Sie stellen täglich philo­sophische Überlegungen an, wie „Brauche ich einen Sinn für mein Handeln?“ oder „Darf ich das tun, ist das alles erlaubt?“

Montag, 14. November 2016

aktuelle Diskussionsthemen beim Stammtisch Alltagsphilosophie

Einige der ansgesprochenen Themen kommen auch in meinen Buchempfehlungen vor.
Deshalb im folgenden einige Hinweise zu entsprechenden Buchtiteln. Die passenden Leseproben erhalten die Teilnehmer am Gesprächskreis Alltagsphilosophie mit einer separaten Email. Die Hinweise auf die Buchdaten erfahren Sie durch Klick auf den jeweiligen Titel.
                                                                                                                               
Christoph Quarch: 
Gräfe & Unzer-Verlag
                                                                                                                               
darin:
Spiritualität und Religion
Es gibt eine Tiefendimension des Lebens, aus der uns Sinn und Trost zuwachsen. Sich mit ihr zu verbinden, ist das Anliegen aller spirituellen Wege. Dafür kann, muss man aber nicht einer Religion angehören.

                                                                                                                                  
Wilhelm Schmid 
Insel Verlag
                                                                                                                                  
darin:
Verhältnis zum Tod
Gelassenheit ist, was wir gewinnen können, wenn wir älter werden. Ein neunter Schritt auf dem Weg zu ihr ist, eine Haltung zur Grenze des Lebens zu finden, die näher rückt. Immer häufiger sind wir mit dem Tod Anderer konfrontiert, der jedes Mal nahegeht, manchmal sehr nahe, und wir ertappen uns bei dem Gedanken: Er oder sie hat es hinter sich. Sind die eigenen Eltern nicht mehr da, ist von diesem Moment an klar: Wir selbst stehen nun an der Front, kein Puffer ist mehr zwischen hier und dort.

Gedanken zu einem möglichen Leben nach dem Tod
Möglicherweise kommt einem Menschen jetzt erst eine metaphysische Dimension in den Sinn. Die muss keineswegs, wie manche glauben, »jenseits der Natur« sein ... Es könnte sich auch um die diesseitige kosmische Natur handeln, die jede Endlichkeit unendlich weit überschreitet, sie also im Wortsinne »transzendiert«. Gelassenheit ist das Gefühl und der Gedanke, sich in einer Unendlichkeit geborgen zu wissen, für die es nicht wichtig ist, welchen Namen sie trägt.

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