Das Hauptthema des Films ist
die atomare Katastrophe und das dazu gehörige Bunker- Problem.
Der Philosophielehrer erklärt
der Klasse folgendes Gedankenexperiment:
Atombomben fallen, die Schüler können sich zu einem Atomschutzbunker retten,
der allerdings nur 10 Insassen für die Dauer eines Jahres Überlebensmöglichkeit
bietet. Es ist innerhalb kürzester Zeit eine Auswahl zu treffen: Sie sind mit
dem Lehrer 21 Menschen. 11 dürfen also nicht hinein!
Einziges Mittel der Auswahl ist die Logik. Als oberstes Ziel gilt im Film das Überleben der Menschheit um jeden
Preis.
Ist es etwa wirklich erstrebenswert, einen Atomkrieg zu überleben und
das Weiterbestehen der Menschheit zu sichern?
· Bieten die Umstände nach dem Atomkrieg noch Gelegenheiten für Menschen,
würdig zu leben?
· Hat die Menschheit sich durch die Vernichtung des größten Teils des
irdischen Lebens nicht disqualifiziert?
· Gibt es unabhängig davon einen triftigen Grund, warum es überhaupt
besser sein soll, dass die Menschheit existiert, als dass sie nicht existiert?
Diese immer offenen Fragen
nachvollziehbar zu stellen, bleibt daher unsere Aufgabe.
Die im Film erwähnten weiteren Gedankenexperimente
werden wir auch kurz bearbeiten:
·
Infinite-monkey-theorem
·
Straßenbahn-Problem
Unwissenheit-Glück-Paradoxon
(Fall vom Turm)
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